Völker und Allianzen im Star-Trek-Universum
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In den Fernsehserien und Filmen des Star-Trek-Franchise werden Hunderte verschiedene fiktive Spezies dargestellt und/oder erwähnt. Dieser Artikel beschreibt ausschließlich jene Völker, die in Star Trek regelmäßige wesentliche Auftritte haben.
Vorbemerkung zur äußerlichen Ähnlichkeit der meisten Völker
Die meisten intelligenten Lebensformen, die in Star Trek vorkommen, haben (unabhängig von ihrem Lebensraum) Größe, Statur und Bewegungsapparat von Menschen. Eine solche Ähnlichkeit ist in der Realität sehr unwahrscheinlich, aber es war in der Anfangszeit der Serie auf Grund der Budgetbeschränkungen notwendig, weitestgehend auf geschminkte Schauspieler zu setzen. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten, so dass alle intelligenten Rassen in einem sehr eng gefassten Sinne humanoid sind.
In der Serie Raumschiff Enterprise wurde dies mit dem (fiktiven) „Hodkins Gesetz der parallelen planetaren Entwicklung“ begründet (siehe aber auch das tatsächliche biologische Konzept der Konvergenz). Es besagte, dass sich auf verschiedenen Planeten immer wieder ähnliche Lebensformen entwickeln, egal in welchem Lebensraum sie sich entwickeln. Dies trifft nicht nur auf die Biologie von Lebensformen zu, sondern auch auf deren Kultur. Damit rechtfertigte Gene Roddenberry auch das Verwenden von Requisiten anderer Fernsehproduktionen.
In der Serie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert wurde die künstliche Verbreitung des genetischen Grundkonzeptes durch eine frühe humanoide Rasse als Erklärung eingeführt (→ Episode Das fehlende Fragment). Allerdings gab es zuvor auch andere Konzepte, um dieses Problem zu umgehen. So wurde erklärt, dass die Bewohner von Organia lediglich menschliche Form annahmen, aber in ihrer natürlichen Form keinen festen Körperbau hatten. Bei den Tholianern vermied man es, zumindest in den älteren Serien, genügend Informationen zu geben, um den Körperbau abschließend beurteilen zu können. (Durch moderne Computerbearbeitung wurde dieser Rasse in Star Trek: Enterprise allerdings ein deutlich „nicht-humanoider“ Körper gegeben.) Das Konzept des „Wesens aus Energie“ oder von beliebig variablem Körperbau wurde mehrfach wieder aufgegriffen. Mit zunehmenden technischen Möglichkeiten der Serienproduzenten sind aber auch vermehrt nicht-humanoide Züge anzutreffen, so zum Beispiel Spezies 8472 oder Teile der Xindi.
Das Konzept der humanoiden Form ist aber nicht zuletzt auch eine Konsequenz aus der Tatsache, dass von Menschen beschriebene Figuren letztlich nur mehr oder weniger menschlich agieren können. Letzten Endes beschreiben die Serien und Filme menschliche Handlungsweisen. Diese von Nichtmenschen vornehmen zu lassen, erlaubt, gegen menschliche Normen und Grenzen zu verstoßen und das Handeln auf Spitzen zu treiben, die bei Menschen unglaubwürdig wirken oder bei menschlichen Protagonisten nicht toleriert würden.
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Datum/Date: Wed, 10 Mar 2010 03:31:07 +0100 - Cache bis/until: Sun, 09 May 2010 04:31:07 +0200

